ADAPT HER2+/HR-

Ein prospektiver, randomisierter, multizentrischer, nicht verblindeter Vergleich zwischen der Kombination von Trastuzumab und Pertuzumab mit oder ohne einer zwölfwöchigen Taxane basierenden Chemotherapie für Patientinnen mit operablen HER2+/HR- Brustkrebs im Rahmen der ADAPT Studie.

Die HER2 Überexpression (ca. 10-20% aller Brustkrebsfälle)  stellt mit seiner  besonders aggressiven Biologie immer noch eine große klinische Herausforderung dar. Eine Überexpression des HER2-Gens ist generell mit einer schlechten Prognose und schlechtem Ansprechen auf eine endokrine Therapie und einer zielgerechten Behandlung (z.B. mit Trastuzumab) verbunden. In etwa der Hälfte aller Fälle werden zudem noch eine Co-Expression der Hormonrezeptoren ER und/oder PR beobachtet.
Bislang wurden die Subtypen HER2+/HR+ und HER2+/HR- nicht gesondert betrachtet. Tatsächlich gibt es aber reichlich Hinweise für eine schlechtere Prognose des HER2+/HR+ Subtypen im Vergleich zum HER2 negativen Subtypen. Gleichwohl ist die Prognose der HER2+/HR+ Patienten besser als die der HER2+/HR- Patienten.  

ADAPT HER2+/HR- testet eine 12-wöchige duale Blockade mit Trastuzumab + Pertuzumab vs. eine identische duale Blockade gekoppelt mit einer 12-wöchigen Taxan-basierten Chemotherapie. Nach der 12-wöchigen Behandlung erfolgt die Operation mit einer Beurteilung der pCR Rate. Nach der Operation erhalten die Patienten eine Standardbehandlung. ADAPT HER2+/HR- versucht ein Profil an Biomarkern zu identifizieren, das ein Ansprechen auf die
duale anti-HER2 Blockade ± Taxan-Behandlung zeigt. Die primären Ziele liegen in der Identifikation von Patienten mit gutem Ansprechen auf die duale HER2 Blockade, die keine zusätzliche Chemotherapie benötigen.

 
   
  
 
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